Cannabis hat eine lange Geschichte, die sich über Jahrhunderte erstreckt. Doch in den letzten Jahrzehnten hat sich die Welt der Cannabis-Sorten enorm gewandelt. Zwischen klassischen Strains wie Northern Lights oder White Widow und modernen Kreationen wie Gelato oder Wedding Cake gibt es deutliche Unterschiede. Doch was genau hat sich verändert? Lassen Sie uns einen Blick auf die Evolution der Cannabis-Sorten werfen.
1. Genetik und Züchtung
Früher gab es hauptsächlich Landrassen, also natürlich gewachsene Cannabis-Sorten, die sich in bestimmten Regionen entwickelt haben. Zu diesen zählen zum Beispiel Afghan Kush, Durban Poison oder Thai. Heute setzen Züchter auf komplexe Hybridisierungen, um Eigenschaften wie Potenz, Geschmack und Anbauverhalten gezielt zu beeinflussen. Moderne Strains kombinieren oft die besten Merkmale verschiedener Sorten und sind darauf ausgelegt, besonders ertragreich oder widerstandsfähig zu sein.
2. THC- und CBD-Gehalt
Ein markanter Unterschied zwischen klassischen und modernen Strains ist der THC-Gehalt. Während frühere Sorten selten über 10-15% THC enthielten, gibt es heute Strains, die weit über 25% THC aufweisen. Gleichzeitig sind auch CBD-reiche Sorten populärer geworden, insbesondere für medizinische Anwendungen.
3. Aromen und Geschmack
Moderne Cannabis-Sorten bieten ein weitaus größeres Spektrum an Geschmacksrichtungen. Während klassische Strains oft erdige, holzige oder skunkige Noten hatten, gibt es heute eine Vielzahl an fruchtigen, süßen oder sogar keksartigen Aromen. Strains wie Zkittlez oder Blueberry sorgen für ein völlig neues Raucherlebnis.
4. Anbau und Ertrag
Auch beim Anbau gibt es enorme Fortschritte. Moderne Hanfsamen sind oft resistenter gegen Schädlinge und wachsen schneller. Autoflowering- und feminisierte Samen machen den Anbau für Hobbygärtner einfacher, während klassische Sorten mehr Pflege und Erfahrung erfordern.
Fazit
Klassische Cannabis-Sorten haben einen besonderen Charme und eine lange Tradition, während moderne Strains in Sachen Potenz, Geschmack und Anbauweise neue Maßstäbe setzen. Ob man sich für einen bewährten Klassiker oder eine innovative Neuzüchtung entscheidet, bleibt letztendlich Geschmackssache.