Ein neuer Browser-Tab nach dem anderen, dazu offene Programme im Hintergrund und plötzlich reagiert der Computer nur noch zäh. Bevor Sie über neue Hardware nachdenken, lohnt ein Blick auf einfache Maßnahmen, die spürbar Tempo bringen, ohne dass Sie dafür Geld ausgeben müssen.
Autostart aufräumen
Viele Programme tragen sich bei der Installation in den Autostart ein und laufen fortan unbemerkt mit. Jedes davon belegt Arbeitsspeicher und verlängert die Startzeit. Werfen Sie einen Blick in die Autostart-Einstellungen Ihres Systems und deaktivieren Sie alles, was Sie nicht unmittelbar nach dem Hochfahren benötigen.
Speicherplatz schaffen
Eine fast volle Festplatte bremst das gesamte System aus. Entfernen Sie nicht mehr benötigte Programme, leeren Sie den Papierkorb und löschen Sie temporäre Dateien. Schon einige freigewordene Gigabyte sorgen oft für flüssigeres Arbeiten.
Updates nicht vergessen
Aktuelle Versionen von Betriebssystem und Treibern enthalten nicht nur Sicherheitskorrekturen, sondern häufig auch Verbesserungen bei der Geschwindigkeit. Prüfen Sie regelmäßig, ob Aktualisierungen verfügbar sind, und installieren Sie diese zeitnah.
Browser entschlacken
Gerade der Browser ist ein häufiger Bremsklotz. Zu viele installierte Erweiterungen verbrauchen Ressourcen. Behalten Sie nur die Add-ons, die Sie wirklich nutzen, und schließen Sie Tabs, die Sie nicht mehr brauchen.
Mit dieser kurzen Routine, idealerweise einmal im Monat durchgeführt, bleibt selbst ältere Hardware erstaunlich lange brauchbar. Oft ist es nicht der Computer, der zu langsam ist, sondern nur der digitale Ballast, der sich mit der Zeit ansammelt.